Warum ein zielgerichtetes Onboarding eines neuen Mitarbeiters sich für Ihr Unternehmen lohnt.

Mitarbeiter Onboarding

Starke Teams sind der Schlüssel zu einem erfolgreichem Onboarding:

Unter „Onboarding“ versteht man die Einarbeitung und Integration neuer Mitarbeitender in das Unternehmen. Der Begriff stammt aus dem Englischen, wo er eine Kurzform für “taking on board” ist. Man holt also wortwörtlich neue Mitarbeiter*innen an Bord.

In Zeiten von Personalknappheit, Fachkräftemangel und dem nach Corona gewandelten Arbeitsverständnis ist eine strategische Einarbeitung des neuen Teammitglieds unverzichtbar.

Denn: Starke Teams kann man nicht auf lockeren Beziehungen aufbauen. Sie brauchen Führung und Zusammenhalt.

Sie haben endlich den perfekten Kandidaten für Ihre ausgeschriebene Vakanz gefunden. Der Weg dahin ist meist langwierig, Erleichterung setzt nun bei den meisten Vorgesetzten ein.

Jetzt ist es aber ebenso wichtig wie bei der Auswahl des Mitarbeiters, diesen jetzt auch richtig „an die Hand zu nehmen“.

Ein sorgfältiges Onboarding-Programm ist essenziell für die Entwicklung Ihres neuen Mitarbeiters. Von der Stellenzusage bis zum Tag des Arbeitsbeginns.

Die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters lässt sich in drei Phasen aufteilen:

Die Vorbereitungsphase

  • Die Vorbereitungsphase beginnt mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages und endet am ersten Arbeitstag, für den Sie sich, Ihr Team und die neuen Mitarbeiter*innen fit gemacht haben. Ihr Ziel ist es, den neuen Teammitgliedern zu zeigen, dass sich Ihr Unternehmen um seine Mitarbeitenden kümmert.

Die Orientierungsphase

  • Mit dem ersten Arbeitstag beginnt die sogenannte Orientierungsphase. Diese dauert die ersten Wochen bis etwa 3 Monate an. In der Orientierungsphase geht es darum, dass die neuen Mitarbeiter*innen sich möglichst sicher mit der neuen Aufgabenbetreuung zurechtfinden und sich willkommen fühlen.  

 Die Integrationsphase

  • In der zweiten Hälfte der Probezeit beginnt die Integrationsphase. Sie kann auch durchaus über das Ende der Probezeit hinausgehen. Es kommt jetzt darauf an, das neue Teammitglied nachhaltig in das Unternehmen einzubinden und seine spezifischen Talente individuell zu fördern. So gelingt es Ihnen, neue Mitarbeitende fachlich, sozial und wertorientiert in das Unternehmen zu integrieren.

Warum Onboarding wichtiger ist denn je?

Tastatur mit Funktion Onboarding

Auf dem überheizten Arbeitsmarkt ist die gelungene Integration der neuen Mitarbeiter*in für den Unternehmenserfolg entscheidend geworden.

Im ungünstigen Fall wird sonst Ihr neues Teammitglied nämlich ganz schnell von der Konkurrenz weggeschnappt. Wer Talente langfristig im Unternehmen behalten will, sollte sie vom ersten Tag an offen und professionell einarbeiten.

Das Potenzial für die Verbesserung eines Einarbeitungsplans scheint enorm zu sein: Nur 12 Prozent aller Mitarbeitenden haben das Gefühl, ihr Unternehmen leiste bei der Einarbeitung neuer Kollegen gute Arbeit, heißt es in der internationalen Gallup-Studie „Creating an Exceptional Onboarding Journey for New Employees“.*

Mit unseren Tipps für ein konstruktives Onboarding werden Sie die Teamintegration spielend meistern.

Tipps für einen besseren Onboarding-Prozess: Do‘s

  1. Einen festen Ansprechpartner innerhalb des Unternehmens benennen, an diesen kann sich dann der neue Mitarbeiter wenden, sofern er Fragen hat.
  2. Organisieren Sie einen „Welcome Day“ für eine herzliche Aufnahme und ein schnelles Kennenlernen des Teams. Das gibt dem neuen Kollegen ein positives Gefühl und stärkt den Zusammenhalt.
  3. Eine To-Do Liste für den neuen Mitarbeiter entwerfen, an denen Sie und er sich orientieren können. Hier ist zu beachten, dass die To-Do’s nicht nur Stichpunkte sein dürfen. Es muss in Schritten erklärt werden, wie etwas funktioniert oder gefunden wird.
  4. Offene Feedback-Gespräche führen und Wertschätzung aber auch, sofern angebracht konstruktive Kritik äußern. Hierfür können Sie die Sandwich-Methode anwenden. Sie verpacken eine negative Rückmeldung in ein Lob. Beginnen Sie mit einem positiven Einstieg, danach äußern Sie Ihre zu beanstandenden Punkte. Am Ende des Gesprächs finden Sie wieder anerkennende Worte gegenüber Ihres neuen Mitarbeiters.

Vermeiden Sie diese 4. Punkte bei der Einarbeitung: Don’t‘s

  1. Keine klare Aufgabenverteilung. Auch negativ kann sich eine fehlende How-To Liste oder auch fehlende Handouts auswirken, an dem sich der neue Mitarbeiter orientieren kann.
  2. Durch zu knappe Deadlines entsteht Druck und Stress. Dies kann sich negativ auf die Arbeitsmoral auswirken.
  3. Keine vorgelebte Struktur überträgt sich auf den neuen Mitarbeiter und kann zu Demotivation führen.
  4. Unempathische Kommunikation: Wenn Kritik im Raum steht, darauf achten diese, konstruktiv und nicht persönlich zu formulieren.

Was bringt Ihnen sorgfältiges Onboarding?

In einem professionellen Einarbeitungsprozess stärken Führungskräfte das Vertrauen neuer Mitarbeitender und sorgen dafür, dass sie sich von Anfang an wohlfühlen.

Sie erhöhen so die Motivation der neuen Teammitglieder und helfen ihnen, ihr Leistungspotenzial zu entfalten.

So entstehen dauerhafte Bindungen und somit starke Teams.

Umgekehrt kann schlechtes Onboarding dazu führen, dass die neuen Mitarbeiter sich weniger engagieren und nur schlecht in ihrer Rolle zurechtkommen.

Der neue Mitarbeiter soll langfristig im Unternehmen Tätigsein und diesen einen Mehrwert bringen.

Wir sind uns sicher, dass Sie mit den von vorgeschlagenen Tipps eine erfolgreiche Einarbeitung sicherstellen.

Kommen Sie gerne auf uns zu, um eventuelle Fragen zu beantworten.

Wir freuen uns auf einen Kommentar von Ihnen.

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